Im vergangenen Jahr war die Bandnight ein voller Erfolg. „Rock against Racism“ war damals das Thema und der AK Feste stellte zusammen mit Schülerbands vom PGN und der Luise einen gelungenen Abend auf die Beine.
Die Idee war gut und funktionierte offensichtlich auch zur vollsten Zufriedenheit. Aus diesen Gründen sollte auch dieses Jahr wieder eine Bandnight stattfinden.
Gesagt getan, die SMV und der AK Feste versicherte sich der Unterstützung durch den AK Schule ohne Rassismus und machte sich an die Planung. Am Freitag den 8. Mai war es dann auch so weit. Zwischen 17.00 Uhr und 17.30 Uhr trafen die ersten Helfer vom AK Schule ohne Rassismus und der SMV ein. Um 19.00 Uhr wurden die ersten Gäste erwartet
Erwartet ist in diesem Zusammenhang das richtige Wort. Einzelne Jugendliche, hauptsächlich Freunde der Bands oder Helfer tröpfelten nach und nach, vom Regen durchnässt, in die Luise. Vor dem Stand des AK SOR herrschte gähnende Leere, einige Wenige hatten sich vor der Bühne auf den Boden gesetzt. Ungeduldig warteten die Helfer auf Arbeit. Unser Pate Gtytmtm1itcikl, dessen Auftritt vorverlegt wurde, spielte vor grob geschätzten zwanzig bis dreißig Leuten; Ein Anblick auf den ich gerne verzichtet hätte. Insgesamt knapp sechzig Leute zahlten am 8. Mai Eintritt in der Luise.
Unser Schülersprecherin TIhieIr1eislaI iHIatatsl schüttelt den Kopf, das Ganze ist nicht nur ihr peinlich, der Abend erweist sich als Reinfall. Wie konnte das passieren? Diese Frage stellen sich am Freitagabend die meisten Anwesenden. Die Vorbereitungszeit war wohl einfach zu kurz bemessen, die Werbung zu schlecht organisiert. Die gedruckten Flyer, auf denen weder Eintrittspreis, noch Beginn der Veranstaltung erwähnt werden, liegen einzig am PGN aus. Die Verteilung an andere Schulen klappt nicht. Die Absprache zwischen den einzelnen Beteiligten spielt sich komplett in der Woche vor der Veranstaltung ab. Zusammenfassend kann man sagen; die Anwesenden kamen wohl auf ihre Kosten, denn die unausgereifte Organisation tat der Qualität der Musik keinen Abbruch, doch die Atmosphäre war kein Vergleich zur letztjährigen Bandnight und wegen der wenigen, im großen Raum verteilten Besucher wollte sich auch keine ausgelassene Feierlaune einstellen.
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